Holmavik zeigte sich am nächsten Morgen äußerst freundlich.


Tatsächlich durften wir zur Abwechslung einen halbwegs sonnigen Tag erleben. Es ging von Holmavik nach Isafjördur, 223 km durch menschenleere traumhafte Landschaft.

Insgesamt sind uns auf der ganzen Strecke ca. 25 Autos begegnet. Die Fahrt war trotz der 100 km mehr wesentlich weniger anstrengend als gestern, da die Straße durchgehend geteert und vor allem zu sehen war.


Zuerst ging es über die Steingrimsfjardarheidi. Eine Heidi ist ein Pass bzw. Hochland mit weiten Ausblicken und meist wilder Landschaft, Wasserfällen und bizarren Felsformationen. Island halt 🤩

Der Troll kennt sich aus 😎 Dann ging es mit den Fjorden los. Über manche gibt es Brücken, um die meisten muss man aber einfach stumpf herumfahren.


Manchmal liegen Seehunde in der Gegend herum. Und die Früchte der Natur


Nach 120 km Nichts fragt man sich dann irgendwann, ob es noch irgendwo Menschen gibt. Vor allem aber, ob es vielleicht auch irgendwo Kaffee gibt. Lola war auch erschöpft und wie meist ziemlich schmutzig. Und dann geschah das Wunder, Ögur tauchte aus dem Nichts auf.

Es war keine Fata Morgana. Es war sensationell.




Die linke Torte ist nichts für Vegetarier. Eine Schafstorte quasi. Saulecker, der Isländer kippt auch gern überall massenhaft Majo ran.
Es ging weiter durch phantastische, wieder menschenleere Landschaft.


Man wird aber unterwegs gebildet. In den Westfjorden weniger als auf der Ringstraße, weil auch weniger Platz für Parkplätze ist. Links Berg, rechts Meer. Oft weit unten.


Hier lungern bei Ebbe auf den Felsen wieder Seehunde herum. Merkwürdig war das Schaf, das unter ihnen weilte. Wenn die Flut kommt, sollte es besser schwimmen können.


Der Troll war erfreut, dass wir unser Tagesziel fast erreicht hatten. Vorher bildeten wir uns aber noch im Arctic Fox Centre über die niedlichen Tierchen, das einzige Säugetier, das schon vor der Landnahme durch Egil und Co. auf Island heimisch war. 2 lebendige Exemplare gibt es dort auch.

Ein paar km und 1,5 Fjorde weiter liegt Isafjördur, eine richtige kleine Stadt im Westfjordnichts. Hier wohnen wir am Hafen im stylishen Isafjördur Inn – 2 ganze Nächte! Morgen geht es mit dem Boot in das allerabgelegenste Gebiet Islands nach Hornstrandir. Erstmal aber noch der Shot of the day:

Und hier geht’s weiter zu TAG 5
Gute Nacht!
