St. Kitts ist die größere der beiden Karibikinseln, die gemeinsam den Inselstaat St. Kitts und Nevis mit der Hauptstadt Basseterre bilden.

Hauptsächlich gibt es hier von Regenwald bedeckte Berge und natürlich Strand und Meer. Mit 🐟 🐟 🐟 drin 😍

Hier befinden wir uns

Gebucht ist die 6-stündige „Westliche Inselrundfahrt: Das Beste von St. Kitts mit Strandaufenthalt“. Zunächst begegnen wir vielen Vögeln.

Fahrt entlang der Westküste vorbei an Bloody Point. Im 17. Jahrhundert lehnten sich die Cariben gegen die Versklavung durch die britischen Kolonialherren auf. In der Folge verloren 2000 von ihnen an diesem Ort bei einem unsäglichen Massaker das Leben.

Nächster Stopp das historische Romney Manor. Auf dem Gelände wurde wie überall in der Karibik aus Zuckerrohr Rum produziert.


Das riesige Anwesen „gehörte“ dermaleinst dem Urururgroßvater von Thomas Jefferson. Allerdings erst, nachdem die Briten die in der ursprünglich dort befindichen Siedlung ansässigen Cariben um die Ecke gebracht hatten. Heute wird hier Batik produziert und zu horrenden Preisen verkauft.


Es ist hier zweifellos sehr schön.

Affen gibt es auch. Irgendwo in dem Baum. Ich seh‘ ja immer nix …😎




Weiter geht’s zum Brimstone Hill Fortress National Park. Die Festungsanlage zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe und liegt 250 Meter über dem Meer auf einem Hügel an der Küste

Das Teil ist schon imposant, aber ich bin halt nicht so der Kanonenfan.



Hier werden recht anschaulich die Unterschiede im Tagesablauf eines Soldaten und eines Sklaven in der Festung dargestellt.


Die Teile wurden tatsächlich nie benutzt – es kam keiner.


Der Blick ist schon phantastisch



Genug der Kanonen, da musste erstmal ein Rumpunsch her.

Nächster Stopp Timothy Hill. Von hier sieht man sowohl die Karibische See wie auch den Pazifik. Letzterer befindet sich links im Bild. Glaube ich jedenfalls 😎


Diesen Typ mit Familie trifft man dort oben auch an. Ob das für die Affen so gut ist, sei mal dahingestellt.

Und schwupps hatte ich ein bewindeltes Affenbaby auf der Schulter. Ich bin ja nicht so der Affenfan, ein Krokodil wäre mir lieber gewesen.

Dann durften wir endlich ins Wasser.

Wir wurden an einer sehr entspannten Beachbar abgeladen und nach 2 Stunden wieder eingesammelt.



Es gab ein kleines Riff mit einem Prachtexemplar von mich misstrauisch beäugendem Grouper (= dicker schöner Fisch), das ich zufrieden beschnorcheln konnte. Es gab aber auch Fisch in mundgerecht zubereitetem Aggregatzustand.

Zurück am Hafenterminal. Dieser bestand wie oft in der Karibik aus einer extensiven Einkaufsmeile. Es heißt, dass die Passagiere der riesigen amerikanischen Kreuzfahrtschiffe ihr Schiff oft nur zum dortigen Shoppen verlassen. Wir shoppten Rumpunsch. Jeder ist auf seine Weise natürlich einzigartig.


Coole Rumpunschtouristin.


Tschüss St. Kitts!

Auf unserem Schiff war es unterdessen weihnachtlich geworden.

Auslaufen ist einfach immer schön.

Zur Abwechslung mal abendlich leicht aufgebrezelte Touristinnen.

Am Ende standen die Dinger überall und wollten die Weltherrschaft übernehmen.


Und HIER geht’s weiter….
