Von Shanghai nach Xi’an – Teil 5 – Zugabenteuer und Schweinshaxnsemmeln

Der letzte Tag in Shanghai startet mit dem Besuch des Jadebuddha-Tempels, größer als der Jing-an-Tempel und ebent mit Buddhas aus Jade. Jade ist meist grün, gibt es aber auch andersfarbig, dem Stein werden gesundheitsförderliche Eigenschaften zugeschrieben.

Aber vorher bekommt der Frosch zu seiner Freude ein schönes Bao zum Frühstück ans Bett gebracht 😍

Hier werden die angebrannten Räucherstäbchen entsorgt

Mittagessen

Danach bekam ich handgefertigte Pfannkuchendingse mit Kompott für ca. 1 €. Das Essen ist generell extrem günstig. Blöderweise nur der Kaffee nicht 🥴

Für mich das hübscheste Gebäude in Shanghai.

Manche Dinge sollte man möglicherweise nicht probieren.

Gegen Abend noch einmal Altstadt (wegen der bösen Dubaier 😁). Ist mit Lichtlein aber auch eh viel schöner 🤩

China legt (inzwischen wieder) sehr viel Wert auf seine zugegeben lange Geschichte. Man kann sich für relativ wenig Geld als Emperor und Empress oder auch Princess herrichten lassen, wobei jede Dynastie natürlich andere Klamotten hatte. Es ist sehr beliebt und deshalb rennen ständig Unmengen von (meist) Damen aus 3 Jahrtausenden herum. Sie wollten uns auch dazu überreden, aber man muss seine Grenzen kennen 😄

Es ist in China wirklich SEHR bunt. Und sehr schön 😍

Und sehr voll. Megavoll. Überall. Die Chinesen stört das aber scheints überhaupt nicht. Sie purzeln völlig schmerzfrei durcheinander. Eine grüne Ampel in China hat mit einer grünen Ampel bei uns nicht das Geringste zu tun.

Dann wollten wir am Bund eine Harbour Cruise machen, wegen Wolkenkratzer-Lichtlein und so. Es war aber Samstag und eine Million Chinesen wollte das auch – null Chance für die Langnasen. Aber vom Ufer aus ist ja auch schön.

Bzw. immer wieder absolut umwerfend 😍🤩😍

Am nächsten Morgen dann Zugfahren in China. Von Shanghai nach Xi’an sind es gut 1300 Kilometer. Wenn man nicht mit chinesischen Flugzeugen fliegen will ( und das wollen die Chinesen offenbar genauso wenig wie ich), kann man diese mit dem Hochhochgeschwindigkeitzug in gut 5 Stunden zurücklegen. Züge in China können Europäer bei trip.com buchen. Da selbige aber erst 14 Tage vor Abfahrt buchbar sind, weiß man bis dahin nicht, ob man den angefragten Zug auch kriegt. Den Hochhochgeschwindigkeitzug bekamen wir nicht, aber den Hochgeschwindigkeitszug, der ca. 7 Stunden braucht.

Es geht los – mit der Metro zum Bahnhof. Auch in der U-Bahn wird jede Tasche durchleuchtet und alle werden gebodycheckt. Beim Rein- und Rausgehen hält man sein Handy mit der Alipay- oder We-Chat-App mit dem Transport-Code an den Scanner und die Schranke geht auf. Ticketkauf (auf Englisch) geht auch, man muss dazu allerdings die Stationsnamen kennen. Die U-Bahnen selbst zeigen hightechmäßig alles auch auf Englisch an.

Die Bahnhöfe sind unfassbar groß. Man läuft kilometerweit und kommt nur rein mit Ticket bzw. Ausländer nur mit Reisepass, der quasi das Ticket ist und dessen Daten man bei der Ticketbuchung angeben muss. Gilt übrigens auch für viele Eintrittskarten zu Sehenswürdigkeiten.

Wir sind tatsächlich reingekommen und müssen warten, bis unser Gate geöffnet wird, ist wie beim Fliegen. Beim Einsteigen wird dann der Pass nochmal gescannt 😄 In die Halle passen bestimmt 4 Airbusse.

Wir haben es auf den Bahnsteig geschafft.

Die Sitze im Zug sind komfortabel, aber schmal, jedenfalls für eine fette Langnase wie mich. Aber es kommt Essen vorbei, riecht prima chinesisch.

Ein bisschen schöne Landschaft gibt es auch

Ankunft in Xi’an

Tatsächlich ist die Stadt eher gemütlich und sehr schön. Hat ja auch nur ca. 13 Millionen Einwohner. Wir hatten dort 2 volle Tage, aber wären gern länger geblieben.

Unser stylishes Hotel , Eastern House am Belltower. Das Kind brauchte Essen, der Roomservice mit 4 € für ein ganz normales Gericht macht’s möglich.

Abendspaziergang zum Drum- und zum Belltower, die Wahrzeichen Xi’ans. Die Teile sind ca. 300 m voneinander entfernt. Ich habe die etwas unwillige Begleitung noch auf den Drumtower gescheucht, was aber sehr schön war.

Die Trommeln werden zu bestimmten Anlässen wie dem Wechsel der Jahreszeiten geschlagen.

Meine hieß Awakening of Insects.

Blick auf das Muslimische Viertel. Mit Menschen.

Dann hatte das Kind wieder Hunger. Xi’an ist bekannt für sein gutes Essen und speziell für seine Schweinshaxnsemmeln, sie sind phänomenal. Kosten ca. 1 €.

Die Wasserspiele gehören zugegebenermaßen dem benachbarten Hilton, aber sind sehr hübsch. Wir müssen ins Bett, morgen geht’s zu den Betonmännern 🤩

Und hier geht’s weiter zu Teil 6