1. Etappe – Von Hamburg bis Porto

Es geht los. Frosch, Capy, das Tzekel Kan-Burgerkingtier (blinder Passagier) und ich gehen auf Weltreise – zunächst von Hamburg nach Bali mit der Vasco da Gama vom 07.11.2025 bis zum 27.02.2026.

Pikachu muss leider zuhause bleiben.

Nach diversen Abschieden, Farewell-Party und Katastrophenabwendungsvorkehrungen geht es an einem düsteren Herbsttag mit dem Zug nach Hamburg. Doch, langweilige präliminarische Einstimmungsbilder müssen jetzt schon sein 😁

Erster Stop ist Porto, der erste (auch einzeln buchbare) Streckenabschnitt geht von Hamburg nach Gran Canaria. Natürlich alles bei mir buchbar, auch unterwegs 😉

Servus Bayern.

Okay, Schland kann auch ganz hübsch sein.

Meine Bleibe für eine Nacht, direkt an den Landungsbrücken. Ein Krabbenbrötchen kostet 15 € – ja danke auch 😯

Yoah, hier hat schon so manches Abenteuer seinen Anfang genommen und dann übel geendet – hoffen wir mal, dass es diesmal nicht so ist 🌈

(Wobei ich das hier gerade bei Windstärke 9 und schwerer See im Golf von Biscaya schreibe. Das Schiff ächzt und torkelt seit 4 Tagen, die Passagiere mit ihren Spucktüten auch, und man fragt sich manchmal doch, ob es das noch lange aushält. Ist schließlich auch schon über 30. )

Am nächsten Morgen erscheint das Abschiedskomitee. Danke Mädels, war schön mit euch 🥰

Ich werde mit der Fähre zur Argentinienbrücke und bis zum Cruise Terminal geleitet 🤩

Und da ist sie, die Vasco da Gama 🤩

Und das Cruise Terminal Steinwerder am Ende der Welt …

Der allerletzte Abschied 😉

Auf dem Schiff geht’s mit dem Alk erstmal weiter

Nein, man kann nicht reinschauen. Wäre mir aber auch egal 😄

Obligatorische Seenotrettungsübung. Wäre ertrunken, Weste war sperrig.

Abgelegt. Dramatische Hafenromantik.

Erstmal was Reelles. Der Burger ist sensationell.

Deck 12, die Elbe runter

Der erste Morgen. Noch ist alles friedlich.

Der mittlere ist der Käpt’n. Niedlich. Und er versteht sein Geschäft, sonst lägen wir schon auf dem Meeresgrund.

Sunrise über dem Meer und so

Alles schick erstmal. Doch das Unheil deutete sich bereits an.

5 Tage auf See mit Windstärke 9. Nette Einstimmung 😄🌊🌊🌊. Außendecks gesperrt, außer hinten Deck 10 für die Raucher, damit sie nicht durchdrehen 😄 Jetzt hocke ich immer bei den Rauchern, Ironie des Schicksals…

Für unseren ersten Hafen, Porto, sieht es düster aus

https://presse.online/2025/11/13/sturm-stoppt-kreuzfahrtschiff-vor-portugal/

Ich bin offensichtlich sauseefest. Nach 5 Tagen nervt es aber langsam, wenn das Schiff ständig wild knarzt, das Bett einen abwerfen will und man keine Sekunde vergessen darf, „eine Hand am Schiff“ zu haben, weil man sonst den Abflug macht 😄

Natürlich bietet das Bordleben einiges an Abwechslung. Vorausgesetzt man kotzt nicht, bricht sich nichts (ist einigen passiert) und will keinen Sport machen, weil der aus naheliegenden Gründen verboten ist.

Man kann z. B. Sandsackwerfen. Oder dem launigen Wiener Lektor Wolfgang Pröhl lauschen, der über die nächsten Reiseziele informiert (vorausgesetzt, wir erreichen Sie irgendwann 😎) Oder essen. Das geht gut, oft und an 5 verschiedenen Orten. Man kann sich, zumindest am Anfang, auch prima verlaufen, weil sie auch ein paar Gags eingebaut haben. Will man in das Waterfront am Heck von Deck 7, muss man erst zwingend runter auf Deck 6 und dann die letzte Treppe hoch. Manche haben es nach einer Woche noch nicht gefunden. Weiteres zum Bordleben folgt.

Am Ende wurden wir dann doch in den Hafen von Porto geschleppt, von 3 Schleppern. Die Portugiesen hatten wohl nicht mehr damit gerechnet, aber nach 5 Seetagen müssen Sachen und Menschen von und an Bord. So auch ich – Porto im Schnellverfahren HIER