14.11.2025 – Nach dem nassen Porto blieben wir im Land der Fliesen und nahmen Kurs auf Madeira bzw. das feuchte Funchal.

Vorbei an Porto Santo.

Die geplante Liegezeit von 11 bis 18 Uhr war wegen der sturmbedingten Verspätung in Porto Geschichte. Dafür durften wir bis zum nächsten Mittag bleiben, was beim erfahrenen Kreuzfahrer natürlich Overnight heißt. Also beim erfahrenen klugscheißenden Kreuzfahrer. Man glaubt nicht, wieviele es davon gibt. Zuerst musste aber die Volendam aus dem Hafen, ein fast baugleiches Schwesterschiff unserer Vasco da Gama, die in ihrer Jugend Statendam hieß und wie die Volendam der Holland America Line gehörte *minimal klugscheiß* 😁.

Ein Schlepper ist in vielen Häfen Pflicht. Wobei der wie hier oft gar nicht schleppen muss, aber trotzdem paar Tausend Euro allein für das um’s Schiff Herumtanzen bekommt.



Wir begriffen schnell, welchem Gott an diesem Gestade gehuldigt wird.

Der Gestadegott hatte uns aber netterweise einen prima stadtnahen Liegeplatz beschert.

Hafen-Müllfisch


Huldigungsritual. Also fast.


2 Minuten mussten reichen, dann machte der Markt zu.


Die Banane in allen Größen und Reifungsphasen ist in Makkaronesien allgegenwärtig. Zu Makkaronesien (Inseln der Glückseligkeit) gehören die Kanaren, Madeira, die Kapverden und die Azoren. Gut, dass wir den launigen Lektor an Bord haben.

Das untere ist die Frucht der Monstera deliciosa, vulgo Ananasbanane.

Feuchtes-Funchal-Impressionen.




Dahoam is dahoam.

Guten Morgen, Ronaldo. Es steht der erste Ausflug mit dem Schiff an.

Ich habe keine Ahnung, wo wir waren. Irgendwie Osten. Es war auf jeden Fall feucht, sehr grün und es gab Poncha, klebriges gelbes Zeugs mit einer Menge Alkohol.

Erster Stopp eine Forellenfischzucht. Was wir da sollten außer Kühlschrankmagneten kaufen, hat sich mir nicht erschlossen.


Es ging bis auf 1600 m. War bisschen spooky, aber man will ja was sehen.



Im Osten war das Wetter besser.




Der Reiseleiter erzählte ununterbrochen, welche Pflanzen wir am Wegesrand sehen würden, wenn wir den Wegesrand sehen würden. Natürlich die allgegenwärtige Banane, Advocados (kein Tippfehler) und Mangos, die da tatsächlich einfach so herumhingen.


Ich brauche ja eigentlich eine neue Banane. Aber da ist die Sache mit dem Flieger.


Grundprinzipiell ist Madeira schon sehr schön.




Keine Autobahnbrücke, sondern das exotische Rollfeld des Flughafens.

Die Strelitzie ist nicht endemisch, gedeiht hier aber sehr gut (danke, launiger Lektor)

Ganz hinten die lovely Vasco da Gama. Kreuzfahrtgäste lieben den Blick von oben auf ihr Schiff.


Und das sind die funkelnagelneuen Liegen, die wir nicht in Porto lassen wollten.

Um 13 Uhr legten wir ab Richtung La Palma. Endlich ein ordentlicher 🌋😍 Zu lesen HIER
