13. Hafen – Mahahual, Costa Maya / Mexico

13. Hafen – Mahahual, Costa Maya / Mexico

Die Kleinstadt Mahahual liegt an der Costa Maya, einem Küstenabschnitt Yukatans. Vor dem ehemaligen Fischerdorf liegt das Mesoamerikanische Barriereriff , das uns noch viel Freude bereiten sollte – nach dem Great Barrier Reef ist es das zweitgrößte der Welt.

Schon am Morgen im Hafen trafen wir beeindruckende Flughühner an.

Die medizinische Abteilung des Schiffes hatte mir zugesichert, man werde 5 Tage später in Cartagena einen Zahnklinikbesuch zwecks Extraktion arrangieren, wie es auf Schiffen in der Regel gehandhabt wird, wenn ein Gast nicht im Bordhospital behandelt werden kann. In den Häfen vorher war Zahnreißen eher nicht ratsam bis lebensgefährlich.

Bis dahin mussten Wurzel und ich uns also arrangieren und gingen auf Ausflug: „Besuch der Maya-Stätte Chacchoben und Bootsfahrt auf der Lagune von Bacalar“. Der war denn auch sehr schön. Die Fahrt nach Chacchoben führte an einem farbenfrohen Friedhof vorbei.

Das relativ große Ausgrabungsgebiet, mitten im Dschungel gelesen, ist noch lange nicht vollständig ausgebuddelt.

Erstmal gibt es jetzt aber sehr schöne urwaldige Bäume

Teilweise mit Affen drin (Suchbild)

Kein Krokodilsauge, sondern von unten nach oben durch einen hohlen Stamm fotographiert.

Natürlich gab es dann aber auch ordentliche Maya-Ruinen.

Eigentlich ist es inzwischen überall verboten, die endlosen Stufen hoch (und vor allem runter) zu steigen, weil es wohl zu teuer wurde, überall Rettungswagen zu deponieren (kein Scherz). Der Schein trügt da wirklich gewaltig – hoch geht es meist noch, aber beim Runtergehen kann einem schon der Arsch auf Grundeis gehen.

Mutige, gut genährte Touristin beim elfengleichen Erklimmen des Maya-Tempels

Zurück im Bus. Dort erwartete uns der freudig erregte Guide mit dem Verteilen großzügig bemessener Tequila-Portionen. Wir sollten uns schließlich nicht langweilen auf der Fahrt zur Lagune.

Mit einem etwas windigen Katamaran ging es in die Lagune von Bacalar, an dessen Ufern sich hübsche Leguane und anderes Getier (teils undefinierbar, aber ich seh ja immer nix) tummeln.

In dem riesigen, flachen Süßwassersee befinden sich Cenoten, Kalksteinhöhlen, die bisweilen einstürzen. Deshalb weist der See irre Blau- und Türkistöne auf und ist als Lagune der sieben Farben bekannt.

Wir durften drin herumpaddeln, wurden mit Ananas gefüttert und fühlten uns wie im Paradies.

Anschließend Ausgleich des Flüssigkeitsverlusts und Rückfahrt zum Cruise Terminal

Auch dieser bot wieder einiges, ich hätte mich da gern noch länger niedergelassen, aber unsere Liegezeiten sind leider begrenzt.

Dafür gab es ein Nikolausgeschenk. In der Tüte waren Plätzchen, quasi zusätzlich zu denen, die wir eh schon den ganzen Tag in uns hineinstopften. Abgesehen von Wurzel sehr nett, dieser Nikolaustag!

und HIER geht’s weiter nach Belize 😍