15. Hafen – Guatemala, Santo Tomas de Castilla
Warum wir dort gelandet sein, ist mir bis heute nicht ganz klar, aber nun ja. Santo Tomas de Castilla gehört eigentlich zur Hafenstadt Puerto Barrios, die an dem sehr kleinen Stück Guatemala am Atlantik liegt. Jedenfalls waren wir dann auch in Guatemala, welches sich in der Hauptsache als grün und feucht erwies. Aber irgendwie schon cool.

Unsere erste Impression von Guatemala war aber eine andere


Diese Art Containerkräne habe ich sonst nirgends gesehen. Absolut faszinierend, wie sie die ganze Nacht durcheinanderschwankten, erinnerte mich an dieses Science-Fiction-Filmdings, das mir natürlich grad nicht einfällt ….

So sah das dann am nächsten Morgen aus


Und Landschaft konnte man dann auch erkennen – quasi direkt neben dem Hafen fängt der Urwald an.


Im Hafengebäude befindet sich tatsächlich eine kleine Shopping-Meile, (mit WLAN, für einige von uns überlebensnotwendig), vermutlich für die Besatzungen der Containerschiffe, die sich mit den wundervollen Containerkränen beschäftigen. Kreuzfahrtschiffe sind hier eher nicht die Regel.


Es gab ganz wundervolle Capybara-Taschen! In Mittelamerika sind Capybaras die größten Nagetiere, quasi Riesenmeerschweinchen, die bis zu 70 kg wiegen können. SEHR niedlich. Das hier ist allerdings ein Tapir. Glaub ich.


In echt war die Tierausbeute dann allerdings mager bzw. nicht vorhanden. Wir starteten direkt vom Schiff zum Ausflug „Bootsfahrt zum Ensenada Verde Naturschutzreservat mit Urwaldwanderung und Schwimmen“. Am Ende war ich tatsächlich nicht unglücklich über die Schwimmweste. Sonst ja eher ungeliebt, das Ding.


Es gibt sicher eine Menge Tiere. Nachts. Wir liefen auf einem Trampelpfad durch den Wald und mussten halsbrecherische Aussichtskonstruktionen erklimmen.


Am Ende fanden wir eine Snackbar mit Schwimm- und Kajakmöglichkeit. Ich stürzte mich ins Wasser, in der Hoffnung, riesigen urzeitlichen Fischsaurier an diesem entlegenen Winkel der Erde zu begegnen. Das Wasser war aber so trüb, dass man nicht mal ein ordentliches Megalodon erkannt hätte.


Mittagessen


Auf dem Rückweg ereilte uns dann monsunartiger Regen. Lauschig.


Und an einem schönen Wrack kamen wir auch noch vorbei.

Back home 🤩

Zur Belohnung für die erlittenen Strapazen (okay, eigentlich war es ja ganz nett ….😎) abends dann nochmal die coole Kran-Show 🍿🍿🍿



Und das lag in der nächsten Zeit noch öfter auf dem hübsch gemachten Bettchen

See you HIER demnächst in Kolumbien
