17. Hafen – Amazing Cartagena de Indias, Kolumbien

17. Hafen – Amazing Cartagena de Indias, Kolumbien

Die Überquerung der karibischen See (wir befinden uns immer noch im Atlantik) war etwas rauh. Die Spucktüten neben meiner Kabine finden Absatz. Ich spucke nicht, benutze sie aber gelegentlich zur Aufbewahrung von illegalem Festland-Obst.

Gegen Abend erreichen wir Cartagena de Indias. Und selbiges ist der Hammer. Spektakulär, chaotisch, bunt und laut – vor allem im Advent. Deshalb kommen jetzt seeehr viele Fotos. Schon das Einlaufen war ein Erlebnis.

Die futuristische Skyline zeigt nur eine Seite von Cartagena.

Angekommen im heimeligen Industriehafen. Der hier musste erstmal Platz für uns machen.

Romantic Cartagena.

Es war schon dunkel, als wir endlich rausdurften, um uns ins kolumbianische Nachtleben zu stürzen. Die Gesellen laufen da einfach so rum in der Landschaft.

Die historische Altstadt ist nicht zu Fuß erreichbar und die Taxifahrer wollten uns alle übers Ohr hauen, was ihnen gelang. Der Trubel und die Weihnachtsdeko haben uns erstmal erschlagen. Der Wahnsinn!

Der Torre del Reloj mit einem Teil der 13 km langen Stadtmauer. Dient verwirrten Touristen wie uns hervorragend zur Orientierung.

Die Kathedrale, auf spanisch Metropolitan Catedral de Santa Catalina de Alejandría, im historischen Zentrum von Cartagena de Indias in Kolumbien ist einer der ältesten Bischofssitze Amerikas, nationales Kulturerbe und Teil der UNESCO-Welterbestätte Cartagena.

Es gibt Essen – überall.

Street Art im Hipster-Viertel Getsemani

Rast auf einem Bar-Balkon mit Blick auf das Gewümmel. Auf dem Balkon kosten die Getränke mehr als drin. Okay. War aber schon cool da.

Cartagena ist teilweise restauriert, aber manche Häuser sehen immer noch aus wie bei Anne Rice. Bisschen gruselig. Man sollte als Tourist auch möglichst bei den Herden in der historischen Altstadt bleiben und nur mit seinem übers Ohr hauenden Taxifahrer durch die umliegenden Viertel fahren, was wir auf dem Rückweg zum Schiff denn auch taten.

Unsere Nachbarn heute nacht.

Shot of the day

In solchen Häfen wird nie geschlafen. Ich könnte da stundenlang zuschauen.

In Erwartung einer aufregenden Zahnextraktion hatte ich keinen Ausflug gebucht, denn in Cartagena sollten sich Wurzel mitsamt 4-er oben links und der Rest von mir eigentlich trennen, aber auf Grund von schiffsorganisatorischer Verschlampung mussten wir uns weiter miteinander arrangieren. Ich war nicht amused, aber half ja nix – also hopten wir on und off, um die Stadt auch bei Tageslicht zu erleben. Natürlich mit dem obligatorischen Übers-Ohr-gehauen-werden

Cartagena wurde in regelmäßigen Abständen überfallen, unter anderem auch von Sir Francis Drake, und baute sich daraufhin die 13 km lange Stadtmauer und im Jahr 1657 ein schönes Fort, das Castillo de San Felipe de Barajas.

Die ganze Festungsanlage ist beeindruckend, riesig und ziemlich durchlöchert, was militärisch betrachtet natürlich durchaus Sinn macht.

Tatsächlich kam irgendwann ein Bus zum wieder Onhoppen. Die allgegenwärtigen Illu-Teile hätte ich gern am Abend noch einmal beleuchtet gesehen 🤩.

Der Port Oasis Eco Park direkt im Kreuzfahrtterminal von Cartagena de Indias war dann noch eine echte Überraschung 🎁. Das Naturschutz- und Rehabilitationszentrum beherbergt über 700 Tiere aus mehr als 74 Arten, von denen viele aus illegalem Handel gerettet wurden. Der Park dient der Erhaltung kolumbianischer Wildtierarten, wobei ein besonderer Fokus auf gefährdeten Tieren wie dem Lisztaffen (Tití Cabeciblanco) liegt, für den es erfolgreiche Zuchtprogramme gibt. Der Zugang ist in der Regel auf internationale Kreuzfahrtpassagiere beschränkt.

Die 10.000 Quadratmeter große Anlage wurde als Schutzgebiet für Wildtiere inmitten der modernen Hafeninfrastruktur angelegt. Sie ist offen – ein Großteil der Insassen könnte tatsächlich einfach abhauen. Würde ich an ihrer Stelle aber auch nicht machen.

Der hatte es mir besonders angetan

Okay, eigentlich alle.

Bisschen Bildung schadet nix.

Und dann das Auslaufen! Da weiß man wieder, warum man am liebsten auf einem Schiff leben würde. Wobei ich das eigentlich immer weiß 😎

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